Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e. V.

in Verbindung mit der Friedrich August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft

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Interview mit Roland Baader aufgetaucht

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Den Freiheitsfreunden ist es in Kooperation mit dem Blog Freitum gelungen, ein lange verschollenes Radiointerview mit dem leider vor Kurzem verstorbenen Roland Baader aufzufinden und verfügbar zu machen. Das Interview wurde im Rahmen der Reihe "Streiflichter des Lebens" geführt und erstreckt sich über nahezu alle Themen, mit denen sich Roland Baader im Laufe seines Wirkens auseinandergesetzt hat. Es stellt damit eine überaus hörenswerte "Werkschau" des großen liberalen Mahners dar und ist vor Allem für diejenigen zu empfehlen, die bisher noch nicht das Vergnügen hatten, näheren Einblick in das Denken Roland Baaders zu erhalten.

Das sechsteilige Interview kann hier oder hier angehört werden. Viel Spaß!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 23:39 Uhr
 

2. Kölner Hayek-Gespräch am Schmalenbach Institut

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Im Namen der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft begrüßten Prof. Dr. Frank Gogoll, Direktor des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften, und Prof. Dr. Christian Rennert, Fachgruppe General Management, den Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Herrn Prof. Dr. Michael Hüther, zum 2. Kölner Hayek-Gespräch im Mevissensaal.
Vor vollem Saal sprach Professor Hüther zum Thema „Lässt sich Freiheit disziplinieren?“. Nach einer detaillierten Analyse der gegenwärtigen Finanz- und Schuldenkrise und Bewertung vorliegender Konzepte zu deren Bekämpfung behandelte Professor Hüther den Umgang mit Krisen in der öffentlichen Diskussion. Wirtschaftskrisen seien immer auch durch einen Verfall des Vertrauens in die Funktionsfähigkeit staatlicher Institutionen und Regeln sowie des Marktprinzips gekennzeichnet. Die heute in der Öffentlichkeit gestellten Fragen deuteten die Notwendigkeit an, sich stärker mit dem Zusammenhang von Wirtschaftsordnung und Verhalten der Marktakteure auseinanderzusetzen - ein Diskurs, aus dem sich weite Teile der ökonomischen Wissenschaft zurückgezogen hätten. Eine Gesellschaft sei nicht zukunftsfähig, wenn der Einzelne als Marktakteur zwar rational und im ureigenen Interesse kalkuliere (Selbstverantwortung), ihm aber das Verständnis für Mitverantwortung fehle. Ohne die individuelle Bereitschaft zur Einhaltung sozialer Normen und zur Disziplinierung individueller Freiheit verfalle das wechselseitige Vertrauen und damit die Grundlage allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns.
Professor Hüther zeigte eindrucksvoll, dass die ökonomische Wissenschaft - gerade in den gegenwärtigen Krisenzeiten - ihr Potential als relevante Gesellschaftstheorie wieder fruchtbar entdecken kann. Die Diskussionen mit dem Referenten und unter den Teilnehmern dauerten bis in die späten Abendstunden.


Diesen Text finden Sie mit ein paar fotografischen Eindrücken des Abends als PDF hier.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Januar 2012 um 16:49 Uhr
 

Überwindung der Krise für gutes Geld

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2. Geldpolitische Konferenz der Hayek-Gesellschaft

Am 23. Februar 2012 findet in Königsstein/Taunus findet die 2. Gesellschaftspolitische Konferenz der Hayek-Gesellschaft statt. Referenten sind Peter Bernholz, Basel; Thorsten Polleit, Frankfurt am Main; Erich Weede, Bonn; Gerd Habermann, Werder (Havel), Frank Schäffler, MdB, Berlin; Norbert F. Tofall, Berlin  sowie der Privatbankier Karl Reichmuth, Luzern. Die wesentlichen Texte werden hier auf unserer Homepage dokumentiert. Kleiner Teilnehmerkreis. Nur auf Einladung.

 

Roland Baader gestorben

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Unser Gründungsmitglied und weit bekannter früherer Unternehmer und erfolgreicher Publizist Roland Baader, ist am 08. Januar 2012 nach jahrelanger schwerer Krankheit gestorben. Sein größtes sachliches Verdienst ist die stattliche Reihe ordnungspolitisch fundierter Bücher, die er in den letzten 10 Jahren seiner Erkrankung abgerungen hat, darunter Meisterwerke wie "Fauler Zauber", "Geld-, Gold- und Gottspieler" und zuletzt "Geldsozialismus".

Baader war ein begnadeter Popularisator der Österreichischen Schule der Ökonomie, die er so eloquent und schwungvoll wie kein anderer vertrat - sozusagen Hayek und Mises "fürs Volk": Das war sein Ausgangspunkt. Er verband in markigen Worten einen strikten Liberalismus, der gelegentlich das Anarcho-Libertäre streifte, mit einem dezidierten katholischem Christentum - eine seltene Synthese! Wir von der Hayek-Gesellschaft haben Grund, die Erinnerung an ihn wach zu halten, vor allem durch die freudige Werbung für seine Bücher. Ein Nachruf von Herrn Prof. Dr. Habermann ist in der "Jungen Freiheit" vom 13. Januar 2012 erschienen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 16:36 Uhr
 


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